Kim Petras fordert Album-Release – Label blockiert weiterhin

Sängerin und Songwriterin Kim Petras kämpft für ihre kreative Freiheit. Nach monatelangem Warten fordert die Künstlerin nun öffentlich ihre Entlassung aus dem Vertrag mit Republic Records. Grund dafür ist aus ihrer Sicht fehlender Support für ihr fertiges Album Detour. Ihr Statement, das sie über ihre Social-Media-Kanäle veröffentlicht hat, sorgt aktuell in der Musikwelt für Aufsehen und lenkt den Fokus erneut auf die anhaltenden Probleme, mit denen Künstler:innen bei Plattenfirmen konfrontiert sind.

Der Kampf um kreative Freiheit

Petras, 33, stellt klar: Detour ist seit sechs Monaten fertig, dennoch hat Republic Records bislang keinen Veröffentlichungstermin genannt. Die wochenlange Verzögerung empfindet sie als extrem frustrierend und machtlos – ohne verbindlichen Zeitplan kann sie ihre neue Musik nicht mit euch teilen. Zusätzlich zu den Release-Problemen berichtet Petras, dass der Platten-Label Zahlungen an ihre Mitwirkenden zurückhält, was die Lage weiter verschärft. Das betrifft nicht nur sie, sondern auch die kreativen Köpfe, die das Album gemeinsam mit ihr realisiert haben.

Um die Situation noch schwieriger zu machen, verzögert das Label außerdem die Veröffentlichung von Singles aus Detour – und das, obwohl Petras für eines der Musikvideos sogar selbst aufkam. Ihre Enttäuschung bringt sie offen zum Ausdruck: „Ich habe keine Lust mehr darauf, keinerlei Kontrolle über mein eigenes Leben oder meine Karriere zu haben.“ Viele Künstler:innen können das nachvollziehen, weil es im momentanen System oft schwieriger denn je ist, unabhängig zu bleiben – für die Musikindustrie steht meist der Profit über kreativer Freiheit.

Unabhängigkeit als nächster Schritt

Trotz der unklaren Situation mit Republic Records hält Petras am Album-Release fest. Sie finanziert und organisiert schon jetzt ihre Musik eigenständig, was darauf hindeutet, dass sie in Zukunft die volle Kontrolle über ihre künstlerische Laufbahn übernehmen will.

Ihre Kritik richtet sich auch gegen den wachsenden Fokus der Industrie auf Social-Media-Trends und kommerzielle Spielereien, die für sie die eigentliche Kunst in den Hintergrund drängen. Dank ihres Erfolgs—darunter die Grammy-prämierte Zusammenarbeit mit Sam Smith an „Unholy“—bleibt Petras unbeirrt.

Ihr könnt euch also sicher sein: Detour wird erscheinen, ganz egal, wie sich das Label verhält. Auch wenn ihr Kampf noch längst nicht am Ende ist, unterstreicht er den Wandel, wie Künstler:innen heutzutage mit den Machtverhältnissen im Musikgeschäft umgehen.

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