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Kassetten digitalisieren .

Tonband Kassetten, MC, Compact Cassetten, Musikkassetten digitalisieren und auf CD brennen.

Praktische Gratishilfe und günstiges Angebot.

Vor mehr als 50 Jahren präsentierte Philips auf der Funkausstellung in Berlin die Compakt Cassette und den ersten Kassettenrecorder EL 3300, damals für 300 DM, unter Berücksichtigung der Inflationsrate wären das also heute um die 600 € ! Bis in die späten 1990er Jahre war die Musikkassette eines der gängigsten Medien auf dem Markt und wurde dann dann so nach und nach von den digitalen Medien verdrängt.

Vorab jedoch entwickelte sich der Mono-Zwerg zur Studio-tauglichen High-End Maschine. Die ständig verbesserte Kassette mit immer weiter verfeinertem Bandmaterial ermöglichte schließlich beinahe die Aufnahme- und Wiedergabequalität einer deutlch teureren Spulen Bandmaschine.

compact_cassette agfa_low_noise_kassette basf_chrom_kassette
basf_kassette basf_chromdioxid_kassette basf_lh_suoer_kassette

Durch die unterschiedlichen Bandtypen wie Eisenoxid, Chromdioxid, Kobaltdotiertes Eisenoxid, High Bias Band, Ferrochrom und Reineisenband war der Nutzer schon angehalten bei der Auswahl des Recorders genau die richtige Wahl zu treffen.

Die meisten heute als Neuware angebotenen Geräte sind eher "Spielzeug-Recorder" im poppigen Plastikdesign, die von den früheren High-End Geräten in Qualität und Ausstattung ewig weit entfernt sind.

Kassettenrecorder kaufen:             

Als NEU kaum zu bekommen, also mit Glück einen guten gebrauchten erwischen. Im Idealfall ein Gerät mit 3 elektronisch geregelten Motoren für besseren Gleichlauf und 3 Tonköpfen für optimale Wiedergabe. Alle gängigen Rauschunterdrückungs-Systeme sollten schaltbar sein, also mindestens Dolby B und Dolby C, auch alle üblichen Bandsorten sollten optimal wiedergegeben werden, egal ob Ferro, Chrom oder Ferrochrom, wenn das Gerät auch noch Reineisen-Bänder abspielt, um so besser.

Da bei Kassettenbändern die Tonspuren noch viel schmaler (0,6mm) als bei Spulen-Bändern sind, macht sich eine ungenaue Kopfjustage noch deutlicher bemerkbar. Auch bei der geringen Bandgeschwindigkeit von nur 4,75 cm/sek sind Beschränkungen der Aufnahme-Qualität vorgegeben.

Viele Kassetten wurden auch nicht besonders pfleglich behandelt, manche lagen lange Zeiten im heissen Auto, andere wurden halb-umgespult weggelegt, wieder andere haben niemals eine Staubschutz-Hülle gesehen. Ganz klar, dass bei dem besonders dünnen und schmalen Band solche "Behandlungsfehler" sich jetzt rächen können.

Bei Kassetten-Aufnahmen wurde häufig ein Rausch-Unterdrückungssystem eingesetzt, meist Dolby B und Dolby C. Bei der Digitalisierung muss das richtige System eingestellt werden. Wenn der Wiedergaberecorder kein Dolby B mehr hat, können Sie mit dem Equalizer die Aufnahme behelfsmäßig einigermaßen ausgleichen. Bei Dolby C haben Sie damit keine Chance, die Aufnahme „pumpt“. Hier müssen Sie unbedingt einen entsprechenden Recorder einsetzten.

Auch mit HigCom aufgenommene Bänder können nur mit einem HighCom-Gerät einigermaßen verlustfrei wiedergegeben werden.

Fatalerweise gab es früher neben HighCom 1 auch noch HighCom 2, leider nicht so ganz kompatibel zueinander. Ausserdem wurden HighCom-Bausätze für Bastler angeboten, wenn diese Geräte von ihren Erbauern nicht exakt justiert wurden, kann die Kassette-Aufnahme leicht pumpen und verzerrt klingen.

Optimal wäre es, wenn Sie zur Überspielung den GLEICHEN Recorder verwenden würden, auf welchem die Aufnahme vor Jahren gemacht wurde. Warum? Im Gegensatz zu dem in Studios verwendeten Dolby waren die "Billig-Dolby-Bausteine" in den Heimrecordern selten exakt eingestellt, die Unterschiede von einem zum anderen Modell waren teilweise recht groß. Eine Aufnahme von Gerät A wiedergegeben auf Gerät B hat meist schon Verluste durch die großen Toleranzen der Dolby-Bausteine. Auch hier kann es wieder neben Frequenz-Abweichungen zu hörbarem "Aufnahme-Pumpen" kommen.

Vermutlich wird der ursprüngliche Aufnahme-Recorder schon längst nicht mehr existieren. Es bleibt Ihnen kaum etwas anderes übrig, als mit einem anderen Gerät plus Software plus eigenem Gehör die alte Aufnahme wieder aufzufrischen.


Studio Taperecorder von Tascam
Tascam 112R MK II

Ich überspiele Kassetten allgemein mit einem TASCAM Studio Tapedeck. Diese professionellen Geräte holen wirklich ALLES aus der Cassette heraus.

Ausgestattet mit Dolby B & C und regelbarer Geschwindigkeit lässt sich beinahe jede Kassette optimal abspielen.

Tascam 302
   
Für die Digitalisierung von HighCom-Kassetten nutze ich 2 Telefunken Recorder HC 3000 und RC100.

 

 

Wenn die Kassette quitscht und klemmt...
Geöffnete Cassette

Quitschende und klemmende Kassetten können trotzdem überspielt werden, wenn das Band vorsichtig in ein anderes Kassetten-Gehäuse umgesetzt wird.

Wenn die defekte Kassette nicht durch Schrauben zusammengehalten wird, ist das Gehäuse vorsichtig aufzubrechen.

Bei verschweissten Gehäusen muss auch schon mal eine kleine Trennscheibe eingesetzt werden.

Sony WMD 6 C Das offene Kassetten-Gehäuse wird waagerecht in einem Sony WMD 6C abgespielt. Dieser "Professional-Walkman" ist auch mit Dolby B und Dolby C ausgestattet.

 

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