www.tonkopie.de Die richtige Aussteuerung bei der digitalen Überspielung auf den Computer
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Die Aufnahme ....... Aussteuerung

 

Meist wird wohl der auf dem PC-Board integrierte Sound Chip verwendet. Die bessere Lösung ist sicher eine separate eingebaute Soundkarte oder ein externes Sound-Modul. Dazu kommen wir später noch.

Um Verzerrungen im Ton zu vermeiden, sollten Sie den Pegel der "Windows-Soundkarte" an den Pegel der verwendeten Software anpassen.

Das kann recht knifflig werden. denn der wirksame Regelbereich der digitalen Schieberegler ist oft nur minimal, manchmal liegen nur 2 mm Schiebeweg zwischen einer deutlichen Untersteuerung oder einer verklirrten Übersteuerung.

Selbst wenn Ihre Software im grünen Bereich anzeigt, kann es zu Übersteuerungen kommen, falls Ihr Sound-Chip on Board das zu starke Eingangssignal nicht vertragen kann.

Mein alter Vista-Computer hatte eine fiese Eigenart:
Sobald der interne Soundchip um mehr als 3 dB übersteuert wurde, stürzte die Aufnahmesoftware ab und ließ sich nur durch Rechnerneustart wieder in Betrieb nehmen. Somit ist schon ein vorsichtiges Herantasten an den richtigen Pegel unmöglich, ein lauter Knackser reicht - aus ist es mit der Aufnahme. Dann - mit Windows 7 - passierte das Gleiche wieder, liegt also wohl an der mageren Ausstattung des Rechners. Später wurde er von einer Terratec-Soundbox gefüttert - alles perfekt!



Bei Verwendung einer separaten Soundkarte  werden zum Betrieb die zugehörigen Treiber des Herstellers installiert.

Das Windows-System ist dann ziemlich tot, alle Sound-Einstellungen erfolgen recht komfortabel über die Software der Soundkarte bzw. des USB-Moduls.



Auch minimalste Übersteuerungen sind im Digitalbereich sofort hörbar. Vielleicht gönnen Sie sich eine zusätzliche große und übersichtliche Aussteuerungsanzeige. Finden Sie selbst einen Kompromiss zwischen zu niedriger Aussteuerung und Übersteuerung. Wenn Sie zu niedrig aussteuern, wird der Rauschanteil größer und bei der anschließenden „Entrauschung“ im Computer kann die Qualität abnehmen. Wenn Sie bis an die Grenze aussteuern und später dann mit der Software die Musik bearbeiten, z.B. Höhen und Bässe anheben, kommt es mit ziemlicher Sicherheit zu unangenehmen Neben-Effekten.

 

In der Aufnahmesoftware finden Sie häufig einen "Limiter", dieser soll Übersteuerungen vermeiden. Das macht er auch, aber nur INNERHALB der Software, also bei extremer Bearbeitung der Aufnahme bewirkt die "Automatik", dass der Pegel nicht über 0dB ansteigt.

Das kann durchaus sinnvoll sein, wenn Sie z.B. schwache Frequenzbereiche kräftig mit dem Software-Equalizer anheben oder mit einem Expander-Modul die Dynamik der Aufnahme verstärken wollen.

Mal abgesehen davon, dass ein solcher Begrenzer bei zu starker Wirkung auch die komplette Aufnahme vermurksen kann, verhindert der Software-Limiter NICHT eine bereits bei der Überspielung entstehende Übersteuerung durch plötzliche Pegelspitzen in der Originalaufnahme.

Dazu benötigen Sie einen externen Limiter, der in den Signalweg VOR dem Computer eingefügt wird. Auch hier gilt wieder, weniger ist oft besser als zuviel.

Bei besonders kritischen Aufnahmen verwende ich einen Behringer Composer PRO-XL. Die Einstellung ist oft recht kniffelig, aber das Gerät schütz dann recht gut vor plötzlichen Pegelspitzen.


Es ist zunächst grundsätzlich zu klären, ob eine erste Klangbearbeitung sofort während der Überspielung oder erst später mit dem Software-Equalizer gemacht werden soll.

In der üblichen Standard-Software werden allgemein beide Stereo-Kanäle gemeinsam bearbeitet. Eine Kanaltrennung und somit auch eine unterschiedliche Korrektur ist bei Magix möglich. Allerdings ist die getrennte Bearbeitung der Kanäle nicht ganz unkritisch, man muss schon sehr sorgfältig arbeiten, um später in beiden Kanälen den gleichen Höreindruck zu haben.

software_equalizer

In schwierigen Fällen kann es besser sein, die Klangkorrekturen schon vorher mit einem Hardware-EQ vorzunehmen.

Selbst mit der nur dreistufigen Klangregelung im Mischpult lässt sich oft z.B. ein gestörter linker Viertelspur-Kanal einigermaßen korrigieren.

Ob die Klangreglung vor oder nach der Überspielung besser ist, sollten Sie austesten. Je nach Qualität des Originals kann der Klangeindruck der fertigen Überspielung unterschiedlich sein.

 

 

XP Soundkarte

Vista-Anzeige

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Software-Anzeige

Software-Pegel-Anzeige

 

dmx-1

dmx-mischpult

 

 

RTW 1206 D - Peakmeter

Nähere Beschreibungen zu verschiedenen Peakmetern finden Sie auf der Zubehör-Seite.

 

Limiter

Limiter / Begrenzer

Limiter / Kompressor

 

 

 

Behringer-eq

 

mischpult_equalizer

Behringer Equalizer Ultragraph Pro FBQ6200

Behringer Equalizer Ultragraph Pro FBQ6200
Behringer_Limiter

Für besonders kniffelige Klangkorrekturen benutze ich diesen Behringer Equalizer. Beide Stereokanäle sind sehr feinstufig getrennt regelbar. So lässt sich bei Viertelspur-Aufnahmen der häufig gestörte linke Kanal wieder herstellen.

Selbst extrem dumpfe Aufnahmen werden nach sorgfältiger Einstellung wieder hörenswert.

Ein regelbarer Limiter verhindert Übersteuerungen, wenn zur Klangkorrektur Frequenzen extrem angehoben werden müssen.

 


Ohr Die akustische Aufnahmekontrolle :

Die häufig benutzen PC-Lautsprecher reichen nicht aus, um die Qualität der Aufnahme zu kontrollieren, die im Monitor oder Laptop eingebauten scheppernden Leisesprecher sind ohnehin indiskutabel. Auch eine 99 Euro 5.1 Aktiv-Dolby-Surround-Anlage ist nicht wirklich geeignet, die Aufnahme auf Fehler zu untersuchen. Da kann es durchaus sein, dass sich der Sound angenehm anhört, später nach dem Brennen der CD und deren Wiedergabe über eine Stereo-Anlage fällt es dann auf: Es klirrt, ziept und brummt, die Bässe fehlen, die Höhen sind übersteuert.

Ihr PC sollte also an eine hochwertige Stereo-Anlage angeschlossen werden. Hochwertig bedeutet auch hier nicht die Komplettanlage mit 6 Plastik-Boxen für 199 Euro aus dem Supermarkt. Ich möchte damit nicht andeuten, dass eine solche Anlage grundsätzlich nichts taugt, allerdings für eine Abhörkontrolle reicht sie absolut nicht aus.

Ein guter Kopfhörer zum Vor- und Abhören ist auch sehr sinnvoll. Allerdings wird Ihr fertiges Ton-Produkt wohl wahrscheinlich eher über LS-Boxen gehört werden, daher ist auch die Kontrolle über Boxen der Kontrolle über Kopfhörer meistens vorzuziehen.

Als Kopfhörer benutze ich den Beyerdynamic DT 990 Pro, dieser Studio-Kopfhörer entspricht im Klangbild in etwa den sehr nützlichen Nahfeld Monitoren.

Die speziellen Nahfeld-Monitore sind für das laute Abhören in kurzer Entfernung sehr gut geeignet.

 

 

 

mini_boxen


beyer_dt990pro

 

 

Abhör-Monitor

 

 

 

 

 

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